Landwirtschaftlicher Betrieb

Der landwirtschaftliche Betrieb enthält ursprünglich drei kleine „Heimet“ mit jeweils rund drei bis vier Hektaren Land und etwas Wald: Mörisegghüsli, Sunnberg und Rothenbühl.

Zusammengefasst ergibt das zwölf Hektaren Grünland und vier Hektaren Wald in mittelsteiler Hanglage, Bergzone zwei im Unterfrittenbachgraben bei Zollbrück im Emmental. Die Landwirtschaft wird biologisch-dynamisch ohne Schlachtungen betrieben. Verschiedene Tierrassen sind von der Spezia Rara.

Es werden Rinder der Rasse Hinterwälder zur Mutterkuhhaltung gehalten und ihre Nachzucht (ca. ein- bis zweijährig) lebendig verkauft, um so die Erhaltung der Rasse zu fördern. Wir haben nun begonnen, die Kühe zunächst für den Eigenbedarf zu melken. Neuerdings halten wir Jersey-Kühe um die Milchverarbeitung erweitern zu können und in Zukunft Käse und Joghurt herzustellen aus Kuhhaltung ohne Schlachtung.
Für die Beweidung der sehr steilen Hanglagen werden Schafe der Rasse Bündner Oberländer gehalten. Dazu gibt es Legehühner der Rassen: Schweizer Huhn und Appenzeller Spitzhauben, Pfauen und Bienen.
Wir bearbeiten einen grossen Gemüsegarten und einen Hektar Acker mit Getreide, Kartoffeln, Leguminosen und Futterbau. Dazu pflegen wir über 100 Obstbäume mit alten Apfel- und Birnensorten und Quitten.
Durch die Wiederanlage von Hecken und Niederwald mit den jeweiligen extra eingesäten Wildblumen-Grasstreifen und vergleichsweise viel Ökoausgleichsflächen bieten wir vielen Insekten, Hasen, Mardern, Igeln und Vögeln eine Nische zum Überleben.
Im Winter gibt es viel Holzerarbeiten im Wald: Stämme zum Verkauf und Brennholz.